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Aktueller Sendeplan

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Wochenhighlights

27.02.2024

Sterbebegleitung im Islam

„Das letzte Hemd hat keine Taschen“ – diese Weisheit gibt es auch im Islam. Sie gilt sogar besonders bei muslimischen Bestattungsritualen: Oft werden Muslime nicht im Sarg, sondern nur in Leintüchern bestattet, sehr schlicht. Ganz besonders wichtig ist aber, Sterbende und Verstorbene mit Zitaten aus dem Koran aus der Welt zu begleiten, auch über den Tod hinaus. Der Überlieferung nach hilft man den Toten damit auf dem Weg in die Ewigkeit. Die Beispiele zeigen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in der Sterbebegleitung zwischen christlichen und muslimischen Traditionen. Darum geht es im Gespräch mit zwei Musliminnen Senay Celebi (Bestatterin) und der Seelsorgerin und Hospizmentorin Bingüzel Korkmaz (Ensar GmbH, Soziale Dienste).
Moderation: Hilde Weeg, Hospiz Luise.

27.02.2024

Was tun gegen den zunehmenden Antisemitismus?

Seit den Terroranschlägen der Hamas am 7. Oktober 2023 ist die Anzahl der antisemitischen Vorfälle in Deutschland stark gestiegen. Anti-Jüdische Demonstrationen, Attacken auf Gedenkstätten wie in Ahlem und körperliche Angriffe auf jüdische Menschen, wie beispielsweise der Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin am Tag der Aufzeichnung  dieser Sendung sorgen dafür, dass viele Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder in Angst leben.
Der Arbeitskreis Inklusion hat beschlossen, nicht zu schweigen, sondern die Stimme zu erheben. In der Sendung “Nachgefragt” spricht Moderator Christian Draheim mit der stellvertretenden Regionspräsidentin Michaela Michalowitz, dem Niedersächsischen Antisemitismusbeauftragten Prof. Dr. Gerhard Wegner, dem stellvertretenden Leiter der Gedenkstätte Ahlem Shaun Hermel und dem freiberuflichen Musiker Thomas Siebert über die Ursachen des zunehmenden Antisemitismus, die Bedeutung der Arbeit der Gedenkstätte Ahlem und was wir gegen den zunehmenden Antisemitismus tun können.

01.03.2024

Urbane Utopien mit Prof. Dr. Veronika Cummings

Gesellschaftlich stellen Städte seit jeher Orte der Innovation dar; planerisch, architektonisch und technisch gelten sie als Keimzellen für Entwicklung und (technischen) Fortschritt. Utopien sind Visionen für erdachte Realitäten, Unmögliches umzusetzen. Diese zielen meist auf urbane Kontexte ab. Aufgrund der relativ hohen Bevölkerungsdichte in urbanen Räumen sind Städte ebenfalls Orte des über das regenerierbare Niveau hinausreichenden Konsums an Ressourcen. Dies gilt nicht nur für die sogenannten Megastädte dieser Erde.

Lösungen werden seit geraumer Zeit in nachhaltigen, smarten, grünen Entwürfen idealer oder idealisierter Stadträume gesucht. Dabei sind urbane Utopien kein Novum, sondern reichen von noch nicht realisierten Visionen über das postmoderne Stadtlabor Singapur, das englische Gartenstadtmodell bis in die griechische Antike zurück.

Wir werden uns in dieser Vorlesung einige besonders spannende urbane Utopien ansehen und vor diesem Hintergrund Kernkonzepte, Möglichkeiten und Illusionen von Nachhaltigkeit, grüner Stadtentwicklung und der smart city diskutieren.

Bei der Vorlesung „Visions for Climate – Eine Ringvorlesung über den Klimawandel“ handelt es sich um eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe, die sich mit positiven Zukunftsvisionen einer klimagerechten Welt sowie den dafür notwendigen Schritten auseinandersetzt.

Referentin: Prof. Dr. Veronika Cummings, Professorin für Humangeographie an der Johannes Gutenberg – Universität Mainz